3D-Bogenschießen ist eine Bogensport-Disziplin, bei der auf dreidimensionale Tier-Attrappen aus Hartschaum geschossen wird, die in unbekannter Entfernung in einem Wald- oder Geländeparcours aufgestellt sind. Geschossen wird vom Abschusspflock, ohne Distanzmesser, in kleinen Gruppen von Schützen. Die Distanzen schätzt man selbst – das ist der eigentliche Reiz und gleichzeitig die größte Hürde gegenüber der Schießstand-Disziplin.
Diese Seite ist der Einstieg ins Thema. Sie erklärt, wie sich 3D von der olympischen FITA-Runde und vom klassischen Feldbogenschießen unterscheidet, welche drei Regelwerke in Deutschland nebeneinander gelten, wie Wertungen und Bogenklassen funktionieren, was du an Ausrüstung brauchst, wo die landschaftlich besten Parcours liegen – und wo die juristische Grauzone zur Bogenjagd verläuft, die im 3D-Sport regelmäßig falsch wiedergegeben wird. Stand: Mai 2026.
Wer das einmal sauber verstanden hat, findet auf allen Parcours Deutschlands eine vertraute Struktur – auch wenn der Wald im Saarland anders riecht als der im Spreewald.
- Was 3D-Bogenschießen ist – und was es nicht ist
- 3D gegen FITA gegen Feldbogen – die drei Welten der Outdoor-Disziplin
- Die drei Verbände in Deutschland – warum es drei Regelwerke gibt
- Die 3D-Ziele: Materialien, Klassen und Wertungszonen
- Bogenklassen, Stilarten und die Pflockfarben
- Distanzen, Schätzen und die typischen Fehler
- Ausrüstung fürs 3D: Was wirklich anders ist
- Etikette auf dem Parcours – die ungeschriebenen Regeln
- Rechtslage: 3D-Schießen, Versicherung und der Mythos der Bogenjagd
- Die wichtigsten 3D-Parcours in Deutschland
- Einstieg ins 3D – die ersten drei Schritte
- Sicherheit und Versicherung kompakt
- Häufige Fragen zum 3D-Bogenschießen
- Wie es weitergeht
Was 3D-Bogenschießen ist – und was es nicht ist
Beim 3D-Bogenschießen besteht der Parcours aus 12 bis 28 Stationen mit lebensgroßen Tier-Attrappen aus geschäumtem Kunststoff. Eine vom Hersteller eingelassene Wertungszone, der sogenannte „Kill”, markiert die Vitalzone des Tieres. Wer diese Zone trifft, bekommt die höchste Punktzahl. Wer den Körper trifft, bekommt eine geringere. Wer Horn, Geweih, Huf oder Sockel trifft – oder das Ziel ganz verfehlt – schreibt eine Null in die Spalte.
Drei Eigenschaften unterscheiden 3D von jeder anderen Bogensport-Disziplin.
Die Entfernung ist unbekannt. Der Schütze hat keinen Laserentfernungsmesser, keine Distanzmarkierung auf dem Pflock und kein Visier mit eingespeicherten Distanzen. Die Schätzung gehört zur Disziplin – sie macht etwa die Hälfte des Erfolgs aus.
Das Gelände ist Teil der Aufgabe. Hanglagen, Senken, Lichteinfall, Gegenwind, schmale Schussfenster zwischen Bäumen – jedes Ziel hat seine eigene Geometrie. Wer auf dem Schießstand sauber trifft, muss im Wald oft neu lernen.
Das Ziel ist nicht flach. Die Vitalzone des 3D-Tieres liegt nicht auf einer 2D-Auflage, sondern dreidimensional im Körper. Ein Treffer von der Seite kann ein sauberer Kill sein, derselbe Trefferpunkt von schräg vorne ein 0-Treffer auf das Schulterblatt. Die mentale Rekonstruktion der Anatomie ist Teil der Wertung.
Was 3D-Bogenschießen nicht ist: Bogenjagd. Auch wenn die Tier-Attrappen wie Reh, Wildschwein oder Hirsch geformt sind und die innere Wertungszone als „Kill” bezeichnet wird – die Bogenjagd auf Schalenwild ist in Deutschland nach § 19 Bundesjagdgesetz bundesweit verboten. Die feinere Rechtslage steht weiter unten und ausführlich auf der Seite zu Jagdbogen und Feldbogen im rechtlichen Vergleich.
3D gegen FITA gegen Feldbogen – die drei Welten der Outdoor-Disziplin
Die drei großen Outdoor-Disziplinen im Bogensport haben unterschiedliche Wurzeln und unterschiedliche Logik.
Die FITA-Runde (heute WA-Runde nach World Archery) ist die olympische Disziplin. Geschossen wird auf 70 Meter (Recurve, Herren und Damen, Olympia-Standard) oder bis zu 90 Meter auf eine 122-cm-Ringauflage mit zehn konzentrischen Wertungszonen. Distanz bekannt, Ziel flach, Standort markiert – die Schießlinie ist eine gerade Linie, alle Schützen schießen gleichzeitig. Reine Stand-Disziplin.
Das Feldbogenschießen findet im Gelände statt, aber mit Ringauflagen oder Tierbild-Auflagen aus Papier. Beim DBSV werden zum Beispiel DBSV-Tierauflagen verwendet, die heimische Wildarten zeigen, und auch hier sind die Distanzen unbekannt. Das ist sozusagen die Großmutter des 3D-Schießens: gleiche Geländeerfahrung, aber 2D-Ziele und feste Standorte.
Das 3D-Bogenschießen kombiniert die Geländekomponente des Feldbogens mit den dreidimensionalen Tier-Attrappen. Das macht es zur körperlichsten und intuitivsten Disziplin – und zur einzigen, in der traditionelle Langbogen-Schützen, Blankbogen-Schützen und Compound-Schützen denselben Parcours gehen, jeweils in eigenen Bogenklassen mit eigenen Distanzpflöcken.
Wer den Vergleich der Disziplinen tiefer verstehen will, findet auf der Übersichtsseite zu allen Bogensport-Disziplinen eine ausführliche Gegenüberstellung.
Die drei Verbände in Deutschland – warum es drei Regelwerke gibt
Deutschland leistet sich im Bogensport eine Besonderheit: drei nebeneinander existierende Verbände, jeder mit eigener Wettkampfordnung. Wer 3D ernsthaft betreibt, muss wissen, in welchem Regelwerk er gerade schießt.
Der Deutsche Schützenbund (DSB) ist der größte Schießsport-Dachverband und Mitglied im DOSB. Über ihn läuft der Weg zu Olympia. Der DSB übernimmt für 3D weitgehend das Regelwerk von World Archery. Nach der Sportordnung des DSB (WA) zählt bei jedem geschossenen Pfeil ein Treffer des innersten Rings 11 Punkte, des nächsten Rings 10 Punkte, des äußeren Rings 8 Punkte und jeder Treffer auf dem Körper des 3D-Tiers 5 Punkte. Pro Tier werden zwei Pfeile geschossen, eine WA-Runde umfasst 24 Ziele.
Der Deutsche Bogensport-Verband 1959 e.V. (DBSV) ist als nationaler Verband der ehemaligen DDR entstanden und hat sich nach der Wende auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt – mit Ausnahme von Bremen, Hamburg und dem Saarland. Sein eigenes 3D-Regelwerk kennt zwei Runden: die Waldrunde mit drei Pfeilen pro Tier (gestaffelte Wertung 15/10/5 für den ersten Pfeil im Innenkill und 12/7/2 für den Außenkill und Körper) und die Jagdrunde mit einem Pfeil (15 Innenkill, 12 Außenkill, 7 Körper). Eine Parcours-Runde hat zwischen 12 und 28 Tieren, die Zahl muss durch vier teilbar sein.
Der Deutsche Feldbogenverband (DFBV) ist außerordentliches Mitglied im DSB und auf 3D und Feldbogen spezialisiert. Der DFBV setzt das Regelwerk der IFAA um. In der IFAA Animal Round werden bis zu drei Pfeile pro Tier abgegeben; der erste Pfeil zählt im Vital 20 Punkte und im Wound 18, der zweite 16 und 14, der dritte 12 und 10. Daneben gibt es die IFAA 3-D Standard Round mit zwei Pfeilen pro Tier und die IFAA 3-D Hunting Round mit einem Pfeil pro Tier.
Die Wertungsunterschiede auf einen Blick:
| Regelwerk | Pfeile pro Tier | Innenkill | Außenkill / Vital außen | Körper | Sonstige Trefferzonen |
|---|---|---|---|---|---|
| DSB / WA | 2 | 11 | 10 / 8 | 5 | 0 |
| DBSV Waldrunde (1. Pfeil) | 3 | 15 | 10 (Außenkill) | 5 | 0 |
| DBSV Waldrunde (2. Pfeil) | – | 12 | 7 (Außenkill) | 2 | 0 |
| DBSV Jagdrunde | 1 | 15 | 12 (Außenkill) | 7 | 0 |
| IFAA Animal Round (1. Pfeil) | bis zu 3 | 20 (Vital) | 18 (Wound) | – | 0 |
| IFAA Animal Round (2. Pfeil) | – | 16 | 14 | – | 0 |
| IFAA Animal Round (3. Pfeil) | – | 12 | 10 | – | 0 |
Auf einem kommerziellen Übungs-Parcours, der nicht für Wettkämpfe ausgelegt ist, gelten meist keine dieser Wettkampfordnungen vollständig. Die Betreiber stellen den Parcours nach gefühlter Schwierigkeit, mit zwei oder drei Pflöcken unterschiedlicher Distanz, und überlassen die Wertung dem Gast – das macht den Parcours für Schnupperer zugänglich, ist aber kein Turnierschuss.
Wer in einem Verein startet, schießt unter dem Regelwerk seines Verbandes; wer auf einem kommerziellen Parcours wandert, schießt nach Hausordnung. Bei überregionalen Turnieren steht das verwendete Regelwerk immer in der Ausschreibung.
Die 3D-Ziele: Materialien, Klassen und Wertungszonen
Ein 3D-Tier ist kein Spielzeug. Hersteller wie Eleven Targets, Rinehart, Delta McKenzie, Wildcrete, Franzbogen, Leitold oder SRT bauen ihre Ziele aus mehrschichtigem Hartschaum: außen eine dichte, abriebfeste Schicht, innen ein weicheres Kerngewebe, das Pfeile abbremst, ohne sie zu zerstören. Ein gut produziertes 3D-Wildschwein hält je nach Beschuss zwischen 1.500 und 5.000 Treffern aus, bevor der Vitalbereich als Wechselteil ausgetauscht werden muss.
Die Größe der Wertungszone bestimmt die Klasse des Ziels. Die IFAA teilt 3D-Ziele in vier Gruppen ein, gemessen an der maximalen vertikalen Höhe der Killzone:
| IFAA-Gruppe | Höhe der Killzone | Typische Vertreter | IFAA-Distanzbereich Dreipfeilrunde |
|---|---|---|---|
| I | über 250 mm | Standing Bear, Elch, Bighorn Ram | 26 bis 54 m |
| II | 201 bis 250 mm | Wildschwein, Pronghorn, Running Bear | bis 45 m |
| III | 150 bis 200 mm | Rehbock, Coyote, Javelina | 18 bis 31,5 m |
| IV | bis 150 mm | Truthahn, Fuchs, Woodchuck | 9 bis 18 m |
Daraus folgen auch die WA-Distanzgrenzen. Nach DSB- und WA-Sportordnung darf ein Compound-Schütze auf ein Gruppe-I-Tier maximal 45 Meter schießen, ein Blankbogen-, Langbogen- oder Instinktiv-Schütze maximal 30 Meter. Bei kleineren Tieren werden die Distanzen entsprechend kürzer.
Tatsächliche Wettkampf-Parcours mischen alle vier Gruppen bewusst – und kommerzielle Parcours streuen außerdem Fantasie-Ziele ein. Auf dem Schaumberger Bogenparcours im Saarland finden sich neben den klassischen Wildtieren auch ein Krokodil, eine überdimensionale Kreuzspinne und ein Nutria im Abflussrohr. Das ist erzählerisch reizvoll, hat aber Wettkampftauglichkeit nur, solange die Wertungszone groß genug für eine sinnvolle Distanz ist.
Wer die einzelnen Tier-Klassen, Hersteller-Modelle und Pflege-Hinweise in der Tiefe verstehen will, findet das auf der Seite zu 3D-Zielen und Tier-Attrappen.
Bogenklassen, Stilarten und die Pflockfarben
Im 3D-Bogenschießen treten unterschiedliche Bögen nicht direkt gegeneinander an. Ein Compound-Schütze mit Visier und Release-Aid schießt gegen andere Compound-Schützen. Ein Langbogen-Schütze gegen andere Langbogen-Schützen. Die Klasseneinteilung folgt zwei Achsen: Bogentyp und Altersklasse.
Die wichtigsten Bogenklassen im 3D-Bereich sind Compound (Cam-System, Let-Off, oft mit Visier und Release-Aid – höchste mechanische Präzision, längste Distanz), Recurve (Olympia-Recurve mit Visier, Stabilisator und Klicker), Blankbogen oder Barebow (Recurve oder Compound ohne Visier und ohne Stabilisator; String-Walking und Face-Walking sind Standard-Techniken), Langbogen (traditionelle gerade Bogenform, ohne Pfeilauflage, intuitives Schießen) und Instinktivbogen, Jagdbogen oder Primitivbogen als Sammelklasse für traditionelle Bögen ohne moderne Anbauten.
Die Pflockfarben am Abschuss-Standort kodieren die Distanz, aber eine einheitliche Pflockfarbenkonvention gibt es in Deutschland nicht. Die wichtigsten Schemata:
| Pflocksystem | Farbe | Wer schießt von hier? |
|---|---|---|
| IFAA-Regelwerk | rot | Adult Compound, Adult Freestyle |
| IFAA-Regelwerk | blau | Adult Recurve, Adult Langbogen |
| IFAA-Regelwerk | weiß | Junior |
| IFAA-Regelwerk | gelb | Cub (Kinder) |
| Viele Vereinsparcours nach BEARS / DBSV | rot | Compound und Recurve mit Visier, max. 45 m |
| Viele Vereinsparcours nach BEARS / DBSV | blau | Blankbogen, Langbogen, Instinktiv, max. 30 m |
| Manche kommerzielle Parcours (eigene Hausordnung) | gelb / rot / blau | gestaffelt nach Schwierigkeit, ohne Bezug auf Bogenklasse |
Wer auf einen unbekannten Parcours kommt, fragt zuerst an der Rezeption nach der lokalen Pflockfarbenkonvention. Die ausgehängte Tafel am Einschießplatz ist verbindlich.
Welcher Bogentyp für welchen Charakter und welches Ziel passt, ist eine eigene Diskussion – sie steht auf der Seite zu Bogenarten und Disziplinen ausführlich.
Distanzen, Schätzen und die typischen Fehler
Die Distanzschätzung ist die wahre Disziplin im 3D-Bogenschießen. Wer auf 40 Metern fünf Meter danebenschätzt, verfehlt den Kill garantiert – nicht weil sein Schuss schlecht war, sondern weil sein Pfeil im falschen Winkel ins Tier kommt.
Geübte Schützen entwickeln zwei oder drei Schätzmethoden parallel und gleichen sie gegeneinander ab.
Die direkte Schätzung über die Tier-Größe funktioniert, wenn man die Maße der Standard-Tiere im Kopf hat. Ein 3D-Reh ist etwa 90 cm hoch von der Klaue bis zum Rückgrat; wirkt es im Auge wie ein kleiner Hund am Wegrand, sind es 35 bis 40 Meter; wirkt es wie ein großer Bernhardiner, sind es 15 bis 20.
Die Schritt-Schätzung über das Gelände nutzt eindeutige Geländemarken – eine Baumlichtung, die man im Vorbeigehen auf 10 Meter abgeschritten hat. Vorsicht in Hanglagen: Bergauf erscheint die Distanz kürzer als sie ist, bergab länger.
Die Visier-Schätzung beim Compound nutzt die Auflösung des eigenen Pin im Vergleich zur Tier-Größe. Ein 3-mm-Pin deckt auf 30 Metern eine bestimmte Fläche; was darunter passt, ist näher.
Der häufigste Anfänger-Fehler im 3D ist nicht die Schätzung, sondern die Annahme, der eigene Schuss vom Stand funktioniere automatisch auch im Wald. Eine schräge Hanglage verändert die Bogenhaltung; ein Schuss unter überhängenden Ästen zwingt zum verkürzten Auszug. Wer das nicht systematisch übt, schießt im Wald deutlich schlechter als auf der Bahn. Mehr dazu im Leitfaden zum Übergang vom Schießstand auf den 3D-Parcours.
Ausrüstung fürs 3D: Was wirklich anders ist
Die Grundausrüstung fürs 3D unterscheidet sich nicht radikal vom Schießstand. Bogen, Pfeile, Armschutz, Fingertab – das ist Standard. Was im Wald aber stärker zählt:
Pfeile mit Feldspitzen, nicht mit Bluntspitzen oder Jagdspitzen. Auf praktisch allen kommerziellen Parcours sind Jagdspitzen ausdrücklich verboten, weil sie die Schaumziele zerschießen. Auf dem Schaumberger Parcours zum Beispiel löst der bloße Besitz oder Gebrauch einer Jagdspitze eine Anzeige aus.
Robuste Outdoor-Kleidung. Lange Hose gegen Brennnesseln und Zecken, festes Schuhwerk für nasse Hänge, ein Regenüberzug für den Köcher. Der Schaumberg-Parcours geht über vier Kilometer, mit Steigungen – Sneakers reichen nicht.
Seitenköcher statt Rückenköcher. Beim Wandern durch enge Schussfenster sind Rückenköcher unpraktisch; Pfeile, die im Geäst hängenbleiben, kosten Zeit und Nerven.
Ein Stift und ein Wertungszettel. In Vereinsparcours wird jeder Schuss notiert – wer mit dem Smartphone wertet, ist im Wald regelmäßig ohne Empfang.
Für eine vollständige Übersicht über Material, Marken und Preise empfiehlt sich die Sektion zu Ausrüstung und Zubehör – dort sind auch die Anfänger-Sets verglichen, mit denen der Einstieg ins 3D ohne Vereinsmitgliedschaft kostet.
Etikette auf dem Parcours – die ungeschriebenen Regeln
Drei Verhaltensregeln sind im 3D-Bogensport so etabliert, dass sie auf den meisten Parcours gar nicht mehr ausgehängt sind – wer sie verletzt, eckt sofort an.
Erstens: Schießen erst, wenn niemand vor dir steht. Klingt selbstverständlich, ist in mittel-übersichtlichen Senken aber leicht zu unterschätzen. Die WA-Sportordnung sieht Gruppen aus drei bis sechs Schützen vor; im DBSV-Turnier ist die Vierer-Gruppe Standard. Die Gruppe geht gemeinsam zum Pflock, alle schießen nacheinander, dann gemeinsam zum Ziel. Wer voraus läuft, wird von den hinteren Schützen freundlich, aber bestimmt zurückgepfiffen.
Zweitens: Beschädigte Pfeile zeigt der Schütze dem Target Captain, bevor sie aus dem Ziel gezogen werden. Streifschüsse, die nicht im Schaum stecken, gelten als Fehlschuss – auch wenn der Pfeil das Tier sichtbar berührt hat. Wer wertet, ohne zu zeigen, riskiert die Disqualifikation.
Drittens: Saubere Pfeilziehung. Pfeil-Schäfte werden senkrecht zur Eintrittsfläche herausgezogen, nicht seitlich herausgehebelt. Ein hebelnder Schaft beschädigt die innere Wertungszone und macht das Ziel für die nächste Gruppe schlechter.
Verstöße gegen diese Regeln führen auf Vereinsparcours zu einer Verwarnung. Auf Wettkampf-Parcours zur Disqualifikation. Auf kommerziellen Parcours – wenn sich Streifschüsse häufen – zur Nachlauf-Rechnung am Ende.
Rechtslage: 3D-Schießen, Versicherung und der Mythos der Bogenjagd
Hier sitzt der Punkt, an dem die meisten Anfänger-Texte und Marketing-Seiten falsche Aussagen produzieren. Die Rechtslage ist nicht „Bogenjagd ist in Deutschland verboten”, sondern feiner gestaffelt – und sie hat sich 2026 verändert.
§ 19 Absatz 1 Nr. 1 des Bundesjagdgesetzes verbietet das Schießen mit Pfeilen auf Schalenwild, Wölfe und Seehunde. Die Aufnahme des Wolfs in diesen Verbotskatalog ist neu: der Bundesrat hat dem Gesetzentwurf am 27. März 2026 zugestimmt, nachdem der Schutzstatus des Wolfs in der Berner Konvention im März 2025 herabgestuft wurde und die EU-Richtlinie 2025/1237 vom 17. Juni 2025 die Voraussetzung dafür schuf.
Zum Schalenwild im Sinne des § 2 Absatz 3 BJagdG gehören zehn Arten: Wisente, Elchwild, Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Gamswild, Steinwild, Muffelwild und Schwarzwild. Auf diese Arten und auf Wölfe und Seehunde ist die Bogenjagd bundesweit untersagt.
Für Niederwild – Fuchs, Hase, Waschbär, Marderhund und vergleichbare Arten – gibt es bundesweit keine Vorschrift im BJagdG, die Pfeile ausdrücklich verbietet. Über § 19 Absatz 2 BJagdG dürfen die Länder das Verbot ausweiten, was rund die Hälfte der Bundesländer in ihren Landesjagdgesetzen auch getan hat. In den übrigen besteht eine rechtliche Grauzone, die in der Praxis aber kaum genutzt wird: Ohne Jagdschein darf ohnehin niemand jagen, und der Grundsatz der Weidgerechtigkeit aus § 1 Absatz 3 BJagdG würde im Streitfall einer gerichtlichen Prüfung unterzogen.
Für den 3D-Bogensport ist die Bogenjagd-Frage akademisch. Auf einem 3D-Parcours wird auf Schaum-Attrappen geschossen, nicht auf lebende Tiere. Auch in Bundesländern mit erlaubter Niederwild-Bogenjagd ist das Schießen auf 3D-Ziele eindeutig kein Jagen. Wer die rechtliche Diskussion in der Tiefe verfolgen will, findet das auf der Seite zu Jagdbogen und Feldbogen im rechtlichen Vergleich.
Versicherungstechnisch ist 3D-Bogenschießen in der Regel über zwei Wege abgedeckt: Vereinsmitglieder sind über die DSB-Sammelversicherung oder die jeweilige Verbandsversicherung des DBSV oder DFBV versichert; Gäste auf kommerziellen Parcours sind über die Betriebshaftpflicht des Betreibers gedeckt. Eine private Haftpflichtversicherung deckt 3D-Schießen meist mit – wer auf eigene Faust einen Parcours besucht oder zuhause schießt, sollte aber konkret bei der eigenen Police nachfragen, ob „Bogensport” oder „Sportgerät Bogen” ausdrücklich eingeschlossen ist. Wer das genauer wissen will, findet die Versicherungsfrage auf der Seite zu Versicherung und Haftung im Bogensport.
Die wichtigsten 3D-Parcours in Deutschland
Eine vollständige Karte aller deutschen 3D-Parcours pflegen die Landesverbände gemeinsam; auf den Regional-Seiten dieses Portals sind die Parcours pro Bundesland mit aktueller Saison, Tier-Anzahl und Preisen aufgeschlüsselt. Hier eine kuratierte Auswahl der Anlagen mit überregionaler Bedeutung. Stand: Mai 2026 – Preise und Öffnungszeiten beim jeweiligen Betreiber prüfen.
| Parcours | Bundesland | Stationen / Ziele | Saison | Tageskarte Erw. | Regelwerk / Hinweis |
|---|---|---|---|---|---|
| Schaumberger Bogensport-Parcours, Tholey | Saarland | 33 Stationen / 130+ Ziele | ganzjährig 10–18 Uhr | 16,50 € | WA, IFAA – Compound verboten |
| Trendsportzentrum Allgäu, Nesselwang | Bayern | 12 Stationen | Mai bis Oktober | ca. 25 € | Familienparcours, ab 8 Jahre; Compound, Jagd- und Bluntspitzen verboten |
| Waldseilgarten Höllschlucht, Pfronten | Bayern | 13 3D-Ziele | saisonal | – | Ruhiger Wald-Parcours für Schützen mit eigener Ausrüstung |
| Bogenparcours Collenberg | Bayern (Mainfranken) | 30 Stationen / 120 Ziele | saisonal | – | Teil der Bogenregion Mainfranken-Spessart-Odenwald |
| Bogensportzentrum Eborn, Dienstweiler | Rheinland-Pfalz | mehrere Runden | saisonal | 12–18 € pro Runde | gilt als einer der anspruchsvollsten Parcours Deutschlands |
| Bogenparcours Moritzburg | Sachsen | Wettkampf-Anlage | saisonal | – | Austragungsort sächsischer Landesmeisterschaften |
| Bogenparcours Hohenfelden | Thüringen | Vereins-Anlage | saisonal | – | DBSV-Verbandspokal-Austragungsort |
| Bogenparcours Camburg | Thüringen | Wald-Anlage | saisonal | – | regelmäßige Turniere |
| Bogenparcours Großpösna | Sachsen | Wald-Anlage | saisonal | – | bei Leipzig, sächsisches Pendant für Stadt-Schützen |
| Bogenparcours Wegberg | NRW | Wald-Anlage | saisonal | – | einer der zugänglichsten Parcours für das Ruhrgebiet |
Eine kurze Notiz zum Schaumberger: der Parcours wurde im Juli 2018 eröffnet und wird von DK Bow-Factory (David Kossmann) auf Grund der Gemeinde Tholey betrieben; er ist nach WA und IFAA gestellt, das Schießen mit Compound-Bögen ist aber aus Sicherheitsgründen ausdrücklich nicht erlaubt. Compound-Schützen weichen üblicherweise auf den benachbarten Biberburg-Parcours der DK Bow-Factory aus.
Vollständige Übersichten gibt es auf den regionalen Seiten: 3D-Parcours Bayern, 3D-Parcours Baden-Württemberg, 3D-Parcours NRW und 3D-Parcours Sachsen und Thüringen. Wer in der Nähe von Berlin und Brandenburg sucht, findet dort die regionale Übersicht; für den Raum Saarland und Mosel zwischen Schaumberg und Bostalsee gibt es die Saarland-Seite, für die südbayerischen Parcours rund um Allgäu und Chiemsee die Bayern-Seite.
Einstieg ins 3D – die ersten drei Schritte
Der saubere Einstieg ins 3D-Bogenschießen geht in dieser Reihenfolge.
Ein Schnupperkurs an einem kommerziellen Parcours oder bei einem Verein. Dauer 60 bis 120 Minuten, Kosten 25 bis 60 Euro, Ausrüstung wird gestellt. Wer danach weitermachen will, weiß zumindest, ob die Bogenhand-Position grundsätzlich passt. Mehr dazu auf der Seite zum Schnupperkurs in der eigenen Region.
Ein Anfängerkurs über sechs bis zwölf Wochen, zunächst auf dem Schießstand. Hier sitzen Grundtechnik, Anker, Stand, Lösen und Nachhalten – Dinge, die im Wald sonst sofort auseinanderfallen. Vereine schießen üblicherweise einmal pro Woche; kommerzielle Anbieter bieten auch Wochenend-Intensivformate.
Erst danach der Wechsel auf den Parcours – mit jemandem, der schon Erfahrung hat. Die ersten zehn Runden im Wald werden schlechter geschossen als die letzten zehn auf der Bahn. Das ist normal. Wer das aushält, hat in der zwölften Runde sein erstes ehrlich getroffenes 3D-Wildschwein.
Welche Bogenart für den Einstieg sinnvoll ist, hängt vom Charakter ab: wer Präzision liebt, fängt mit Recurve oder Compound an; wer das ursprüngliche, intuitive Schießen sucht, mit Langbogen oder Blankbogen. Eine vollständige Diskussion steht im Kapitel Bogenarten und Disziplinen.
Sicherheit und Versicherung kompakt
Drei harte Sicherheitsregeln gelten auf jedem 3D-Parcours.
Bogen niemals vor der Schießlinie spannen. Das gilt auch für „kurz hochnehmen, um die Spannung zu testen” – im Wald sieht das aus wie Anschießen und löst Reflexe aus. Spannen ist ein Vorgang ausschließlich am Pflock, mit dem Ziel im Blick.
Pfeile niemals seitlich auf andere Schützen richten, auch nicht entspannt. Wer den Pfeil aufgelegt hat, hält die Spitze entweder zum Boden oder zum Ziel.
Kein Alkohol vor dem Schießen. Auf einigen kommerziellen Parcours wird das ausdrücklich kontrolliert; auf Vereinsparcours ist es ungeschriebenes Gesetz. Wer riecht, schießt nicht.
Die meisten Parcours sind durch die Betreiber-Haftpflicht abgedeckt – aber genau das ist es: eine Haftpflicht für den Betreiber, nicht für den Schützen. Wer einen anderen Schützen mit einem Pfeil verletzt, haftet privat. Ein klassischer Fall, in dem die private Haftpflicht greifen muss – sofern sie 3D-Bogenschießen ausdrücklich nicht ausschließt.
Häufige Fragen zum 3D-Bogenschießen
Was kostet eine Runde 3D-Bogenschießen? Eine Tageskarte auf einem kommerziellen 3D-Parcours kostet in Deutschland zwischen 12 und 25 Euro für Erwachsene, ermäßigt 7 bis 15 Euro. Wer eigene Ausrüstung mitbringt, zahlt oft etwas weniger; Leihausrüstung kostet zusätzlich 5 bis 15 Euro. Wettkampfgebühren bei DBSV-Turnieren liegen typischerweise bei 15 bis 30 Euro pro Tag.
Ab welchem Alter ist 3D-Bogenschießen für Kinder geeignet? Die meisten Parcours-Betreiber lassen Kinder ab 8 Jahren in Begleitung Erwachsener auf den Parcours. Im Verein beginnen DBSV- und DSB-Anfängerkurse meist ab 10 Jahren, in begründeten Einzelfällen ab 8. Der Grund ist nicht Stärke, sondern Konzentrationsfähigkeit und Sicherheitsverständnis.
Wie lange dauert eine Runde auf einem 3D-Parcours? Auf einer 12-Stationen-Anlage etwa 1,5 bis 2 Stunden, auf einer 28-Stationen-Anlage 3 bis 4 Stunden. Wettkampfrunden mit Wertungs-Eintragung und festen Gruppen dauern länger als entspannte Schnupperrunden.
Muss ich Mitglied in einem Verein sein, um 3D zu schießen? Nein. Auf kommerziellen Parcours kannst du als Gast schießen, ohne Verein und ohne Sportausweis. Für Wettkämpfe nach DBSV-, DSB- oder DFBV-Ordnung brauchst du einen Sportausweis und damit eine Vereinsmitgliedschaft.
Welcher Bogen ist für den Einstieg ins 3D am besten? Für den Einstieg bewährt sich ein Take-down-Recurve im Bereich von 20 bis 30 Pfund Zuggewicht (Damen 20 bis 24, Herren 26 bis 30). Take-down bedeutet, dass die Wurfarme abgenommen werden können – das spart Platz und erlaubt späteres Aufrüsten auf höheres Zuggewicht.
Welche Pfeile darf ich auf 3D-Parcours verwenden? Auf den meisten kommerziellen Parcours sind ausschließlich Feldspitzen erlaubt. Jagdspitzen, Bluntspitzen und Schaftspitzen sind verboten, weil sie die Schaumziele zerstören. Carbon-Pfeile mit 70 bis 100 Gramm Spitzengewicht sind Standard. Auf dem Schaumberger Parcours zum Beispiel sind außerdem Spitzen, die dicker als 9,4 mm sind, ausdrücklich untersagt.
Ist Bogenjagd in Deutschland erlaubt? Die Bogenjagd auf Schalenwild, Wölfe und Seehunde ist nach § 19 Bundesjagdgesetz bundesweit verboten (der Wolf wurde im März 2026 in den Verbotskatalog aufgenommen). Bei Niederwild wie Fuchs oder Hase gibt es eine rechtliche Grauzone, die rund die Hälfte der Bundesländer per Landesjagdgesetz geschlossen hat. In der Praxis ist Bogenjagd in Deutschland kein ausgeübter Bestandteil des Jagdwesens.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kill und einem Körpertreffer? Der Kill bezeichnet die innere Wertungszone, die die anatomisch sensiblen Bereiche des Tieres (Herz, Lunge) markiert. Ein Körpertreffer ist ein Treffer außerhalb dieser Zone, aber innerhalb der Tiersilhouette. Die Wertung liegt für den Innenkill bei 11 Punkten (DSB/WA), 15 (DBSV-Waldrunde, 1. Pfeil) oder 20 (IFAA Animal Round, 1. Pfeil); für den Körpertreffer entsprechend niedriger.
Wie schätzt man Entfernungen ohne Visier? Drei Methoden parallel: Tier-Größe im Auge (ein Reh ist etwa 90 cm hoch), Geländemarken auf dem Weg zum Pflock (Bäume, Lichtungen abschreiten), und beim Compound die Pin-Auflösung im Visier. Erfahrene Schützen verbinden alle drei Methoden und gleichen die Ergebnisse ab.
Welche Jahreszeit ist am besten fürs 3D-Bogenschießen? Mai bis Oktober ist die Standard-Saison auf den meisten kommerziellen Parcours, weil Schaum-Tiere bei Dauerregen weicher werden und Frost die Schussfreude trübt. Einige Anlagen wie der Schaumberger sind ganzjährig geöffnet. Goldene Oktober-Tage gelten als die landschaftlich schönste Zeit fürs 3D.
Welche Wettkampfformate gibt es überregional? Auf DBSV-Seite die 3D-Deutsche Meisterschaft, der 3D-Deutschlandpokal und regionale Verbandspokale. Auf DSB-Seite die DSB-3D-Meisterschaft. Auf DFBV-Seite die IFAA-orientierten Meisterschaften, einschließlich der World-IFAA-Qualifikationen. Internationale Veranstaltungen gehen über die IFAA-Weltmeisterschaft und die World Archery 3D-Weltmeisterschaft.
Was ist der Unterschied zwischen DBSV-Waldrunde und DBSV-Jagdrunde? In der Waldrunde werden drei Pfeile pro Tier abgegeben, mit gestaffelter Wertung pro Pfeil. In der Jagdrunde nur ein Pfeil pro Tier, mit höherer Bewertung beim Innenkill, aber ohne zweite oder dritte Chance. Die Jagdrunde simuliert den realistischen Schuss-Druck einer Jagdsituation, ohne dass eine tatsächliche Jagd stattfindet.
Sind 3D-Parcours das ganze Jahr geöffnet? Wettkampf-Parcours in Vereinshand sind häufig ganzjährig offen, sofern Witterung und Sicherheit es zulassen. Kommerzielle Anlagen schließen meist von Ende Oktober bis Anfang Mai – sowohl wegen der Schaum-Pflege als auch wegen kürzerer Tage und nasser Wege. Ausnahmen wie der Schaumberger Parcours sind das ganze Jahr nutzbar.
Wie viele 3D-Parcours gibt es in Deutschland? Eine zentrale Liste pflegen die Landesverbände gemeinsam; nach übereinstimmenden Schätzungen aus Verbänden und Fachhandel liegt die Zahl bei deutschlandweit über 200 öffentlich begehbaren Parcours, davon etwa 50 bis 70 Vereins-Wettkampf-Anlagen und der Rest kommerzielle Anlagen. Saarland, Allgäu, Sauerland, Mainfranken und Hohenlohe gelten als die fünf Regionen mit der höchsten Parcours-Dichte.
Was kostet eigene Anfänger-Ausrüstung fürs 3D? Ein solides Anfänger-Set kostet zwischen 150 und 400 Euro: Take-down-Recurve um 100 bis 200 Euro, sechs Pfeile mit Feldspitzen um 50 bis 100 Euro, Armschutz, Fingertab und ein einfacher Seitenköcher zusammen etwa 30 bis 60 Euro. Premium-Sets mit besseren Wurfarmen liegen bei 600 bis 1.200 Euro.
Lohnt sich ein Einstieg ohne Vereinsmitgliedschaft? Für gelegentliches Wochenend-Schießen reichen kommerzielle Anlagen vollkommen aus. Wer regelmäßig schießen, mental sauber lernen und an Turnieren teilnehmen will, profitiert von einer Vereinsmitgliedschaft – das kostet 100 bis 300 Euro pro Jahr und beinhaltet Training, Sportausweis, Versicherung und Zugang zu Vereinsparcours.
Brauche ich einen Waffenschein für einen Bogen in Deutschland? Nein. Sport- und Hobby-Bögen sind nach deutschem Waffengesetz keine Waffen im rechtlichen Sinne. Eine Ausnahme bilden Armbrüste, die in eine andere rechtliche Kategorie fallen, sowie Bögen, die zur Jagd verwendet werden sollen – was nach BJagdG ohnehin auf Schalenwild, Wölfe und Seehunde verboten ist.
Wie es weitergeht
Der nächste sinnvolle Schritt hängt davon ab, wo du gerade stehst. Wer noch nie einen Bogen in der Hand hatte, beginnt mit einem Schnupperkurs in der eigenen Region. Wer schon am Stand schießt und auf den Parcours wechseln will, findet auf der Seite zum Übergang vom Stand auf den 3D-Parcours eine kompakte Checkliste. Wer überregional reist und drei Tage 3D-Urlaub plant, schaut zuerst auf die Regional-Übersichten der Parcours.
3D-Bogenschießen ist eine Disziplin, die mit jedem Kilometer Wald, mit jedem geschossenen Pfeil und mit jedem schlechten Schätz-Fehler ein bisschen geduldiger macht. Wer das mag, bleibt lange dabei.